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 Abteilung für Verhaltensbiologie Zuletzt bearbeitet am 11.07.2013


Benjamin Zipser
Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie
Abteilung für Verhaltensbiologie
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Badestraße 13, D-48149 Münster

Tel.: (0049) 251/8321004
Fax.: (0049) 251/8323896
E-mail: benjamin.zipsergooglemail.com

 


Benjamin Zipser (*1983 in Freiburg i. Br.) kam mit der Verhaltensbiologie zum ersten Mal in der Oberstufe des Gymnasiums durch das Freiburg-Seminar für Mathematik und Naturwissenschaften in Kontakt. Er besuchte die AG Verhaltensbiologie unter der Leitung von Dr. Immanuel Birmelin. Dort wurden die kognitiven Fähigkeiten von Haustieren (Hunde und Katzen) untersucht.
Nach dem Abitur begann er 2003 das Studium der Biologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Im Jahr 2006 fertigte er seine Bachelorarbeit an der Abteilung für Verhaltensbiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Norbert Sachser an. Darin beschäftigte er sich mit dem angstähnlichen Verhalten von Hausmäusen und evaluierte hierzu verschiedene Verhaltenskurztests bezüglich ihrer Aussagekraft, Trennschärfe und Konsistenz untereinander.
Sein Studium der Biologie schloss er im Februar 2009 mit seiner Masterarbeit mit dem Titel "Maternal effects on dominance status and endocrinology of female domestic guinea pigs in dyadic interactions" an der Abteilung für Verhaltensbiologie ab. Diese beschäftigte sich mit dem Einfluss der pränatalen Umwelt auf den Phänotyp weiblicher Hausmeerschweinchen und der Frage nach der Adaptivität dieser maternalen Effekte.
Seit Mai 2009 arbeitet er an seiner Dissertation mit dem Titel "Shaping of Animal Personalities during Adolescence". Bei männlichen Hausmeerschweinchen, die während der Adoleszenz entweder in paarweiser Haltung mit einem Weibchen oder in einer gemischtgeschlechtlichen Kolonie aufgewachsen sind, zeigen sich gravierende Unterschiede, was aggressives sowie Werbe- und Sexualverhalten angeht. In der Dissertation soll untersucht werden, ob diese Verhaltensprofile Teil umfassenderer Tierpersönlichkeiten (animal personalities) sind, ob diese in der Phase der Adoleszenz durch Umwelteinflüsse modifizierbar sind, und ob sie zeitlich und kontextuell gesehen stabil bis ins Erwachsenenalter bleiben. Die Doktorarbeit findet derzeit im Rahmen des PhD-Studiengangs des Otto Creutzfeldt Center for Cognitive and Behavioral Neuroscience (OCC) statt. Im Anschluss an die Finanzierung durch das OCC wird das Projekt ab April 2011 durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert.

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